Erste Cross-Over-Lehrgängerong>

In Kooperation mit Sportvereinen starteten die ersten Cross-Over-Lehrgänge mit Trainern und Teilnehmern aus verschiedenen Kampfkunst-Stilrichtungen. Das Ziel: Ein Blick über den Tellerrand.

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Kampfkünste unterscheiden sich vor allem für Anfänger sehr deutlich, indem sie verschiedene Schwerpunkte setzen und auch unterschiedliche Bewegungsmuster, Strategien und Inhalte vermitteln. Bei längerer Ausübung individualisiert sich die Kampfkunst aber erheblich: die Trainierenden entwickeln ihren eigenen Stil und individuell angepaßte Schwerpunkte.

Selbst die für Anfänger noch sehr starren Regeln der Kampfkunststile lösen sich stellenweise auf. Das Ergebnis: nach oben zu wird Kampfkunst individuell - und damit auch ähnlich, ganz egal, ob am Anfang des Weges Shotokan-Karate, Kung-Fu oder Aikido stand.

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Eine große Hilfe ist es deswegen, von Anfang an auch über den Tellerrand zu schauen. Daraus entstehen vielfältige individuelle Lernerfolge - und vor allem eine große Toleranz. Die Praxis vieler Sportler, einfach gleich mehrere Stile zu trainieren, birgt allerdings auch Gefahren: Wer sich nicht konzentriert, macht oft alles nur halb und kommt so auch nicht vom Fleck.

Die Antwort: Lehrgänge mit Meistern verschiedener Sportarten zum "Cross-Over" zwischen verschiedenen Stilrichtungen. Seit 1995 richtete die Hatsuun Jindo Akademie mit verschiedenen Sportvereinen solche Lehrgänge aus - etwa mit Detlef Kröschel, damals Personenschutzausbilder beim BKA, oder Frank Beeking, einem der "Großen" im Goju-Ryu-Karate.nt>

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